Die wohl wichtigste Frage – Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einstieg?

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Viele Anleger die wir in unserer alltäglichen Praxis kennenlernen sind in der glücklichen Situation und verfügen gerade jetzt über einen größeren Geldbetrag. Ausgerechnet jetzt! Jetzt, nach über 9 Jahren steigender Aktienmärkte und einem Zinsniveau nahe null.

Doch die aktuellen Turbulenzen an den globalen Aktienmärkten verunsichern diese   Anleger und die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt beschäftigt sie am allermeisten.

„Jetzt ist es viel zu teuer, um einzusteigen. Zu dumm, dass ich das Geld nicht ein paar Jahre früher zur Verfügung hatte, denn dann wäre der Zeitpunkt viel besser gewesen. Jetzt zu investieren wäre absolut fahrlässig. Ich warte bis es besser wird.“

Mit solchen oder so ähnliche Gedankengängen konfrontieren uns Anleger, die einen größeren Geldbetrag in den Kapitalmarkt investieren möchten. Gut, dass es auch  diejenigen gibt, die für das Alter vorsorgen und regemäßig über viele Jahre einen Sparplan bedienen. Sie müssen sich mit solcherlei Problemen keine Gedanken machen, denn der „Cost Average“ Effekt hilft und ist eine gute Lösung für das Problem.

Doch was machen die, die das große Luxusproblem haben und einen Batzen Geld anlegen möchten? Das Geld auf ein Festgeldkonto zu legen und abzuwarten, macht bei den Zinsen wenig Sinn – oder? In Schiffscontainer oder sonstige Kapitalanlagen des grauen Kapitalmarkts zu investieren endet oft mit dramatischen Folgen. Dann vielleicht doch besser am Kapitalmarkt investieren und zum richtigen Zeitpunkt wieder einsteigen – bevor die Börsenhausse wieder beginnt?

Eigentlich kann es ja gar nicht so schwer sein, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden, um dann später bei hohen Kursen wieder auszusteigen. Hört sich doch strategisch sehr clever an, oder? Schließlich erspart man sich herbe Kursverluste und hat am Ende mehr Vermögen!

Warum Market Timing nicht funktioniert

Doch funktioniert das wirklich? Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Market Timing (der richtige Einstieg in den Markt) funktioniert nicht, auch wenn Fondsmanager und Vermögensverwalter suggerieren, sie wären dazu in der Lage. Schlimmer noch:  Market Timing kostet nicht nur das Geld der Anleger, sondern belastet diese zudem auch noch emotional.

Wissenschaftler beweisen stets aufs Neue, dass  Market Timing (die sogenannte Effizienzmarkthypothese) nicht funktioniert  und weisen damit auf die Ergebnisse aktiver Fonds- und Vermögensverwalter hin. Denn diese lassen sich genau diese Eigenschaft als ihr Mehrwertversprechen teuer bezahlen. Ihre Wertentwicklung ist regelmäßig schlechter als die eines einfachen Vergleichsmaßstabs. Über einen Anlagehorizont von zehn Jahren konnten 83 Prozent der aktiv verwalteten Fonds, die in deutschen Aktien anlegen, den S&P Germany BMI nicht übertreffen, so ein Studienergebnis. Noch schlechter sah es laut dem Indexanbieter für US-Fonds aus: Hier liegen sogar rund 98 Prozent der Produkte unter dem Vergleichsindex S&P 500. Jede Market Timing Strategie hat im Betrachtungszeitraum gegenüber einer dauerhaften Investitionen Geld vernichtet.

Vielleicht sollte man es dann lieber als Anleger selber versuchen und seinem Baugefühl vertrauen?  Machen Sie das nicht, denn Sie werden im Ergebnis folgende Erfahrung machen:

Sie werden gestresst sein. Sie werden am Ende weniger Vermögen haben und im Ergebnis wird Ihre Lebensqualität darunter leiden.

Hinzu kommt, wenn sich Anleger im Market Timing versuchen, dann werden sie nicht ständig investiert sein. Verpassen sie aber nur wenige erfolgreiche Börsentage innerhalb einer langen Anlageperiode wird ihr Anlageergebnis empfindlich geschmälert.

Die nachfolgende Grafik zeigt, wie sich das Gesamtvermögen bei einer Anlagedauer von 1989-2016 entwickelt hat, wenn man bis zu 25 der besten Tage an der Börse verpasst hätte. Anlagebetrag von 100.000 $ für amerikanische Aktien (S&P 500).

Wenn also Market Timing nicht funktioniert, ist jeder Zeitpunkt so gut wie der nächste. Ob der Zeitpunkt gut oder schlecht war, zeigt sich erst im Nachhinein. Hierfür spricht, dass die Kapitalmärkte nicht zu prognostizieren sind und Bewegungen sehr konzentriert auftreten.

Somit bleibt als Handlungsempfehlung nur, das Vermögen entsprechend der persönlichen Risikoneigung zu investieren. Also ein Portfoliorisiko zu konstruieren, welches Anleger auch in schwierigen Marktphasen noch ruhig schlafen lässt.

Mit anderen Worten, das richtige Portfolio ist entscheidend und bestimmt über den Anlageerfolg und nicht der richtige Einstiegszeitpunkt. Anleger sollten sich von dem Gedanken lösen, etwas kontrollieren zu wollen, was sie nicht kontrollieren können. Sie sollten stattdessen ihre Energie lieber in die Zusammenstellung eines optimalen Portfolios stecken. Denn das können sie beeinflussen.

Für diejenigen, die mit der vorgeschlagenen Einstiegsstrategie gar nicht zurechtkommen, können den Betrag, denn sie anlegen möchten, auf mehrere Zeitpunkte verteilen. Eine solche zeitliche Diversifikation, über mehrere Monate oder Jahre verteilt, hat das Ziel die Spitzen zu nivellieren, um einen attraktiven mittleren Kurs zu erhalten.

Diese Strategie bedeutet aber nicht nur, die Risiken fallender Kurse zu kompensieren, sondern kann ebenso bedeuten bei steigenden Kursen teurer einzukaufen. Zudem wird der Betrag, der noch nicht investiert worden ist, niedrig verzinst auf dem Konto liegen und meist entstehen auch noch zusätzliche Anlagekosten. Ob diese Strategie erfolgreicher ist, ist am Ende wiederum eine Frage des Zufalls. Und Zufall ist sicherlich keine erfolgreiche Strategie.

Die jüngsten Volatilitäten an den Finanzmärkten

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Nach einer Phase relativer Ruhe in den Märkten, hat die erhöhte Volatilität am Aktienmarkt in den letzten Tagen erneut Ängste bei vielen Anlegern geschürt.

Es ist sicherlich nicht leicht, angesichts eines derartigen Kursrutsches Ruhe zu bewahren, doch Sie dürfen nicht vergessen, dass Volatilität als normaler Bestandteil zum Anlegen dazugehört. Hinzu kommt, dass bei langfristig ausgerichteten Anlegern eine emotionale Reaktion auf volatile Märkte der Wertentwicklung des Portfolios mehr schaden kann als der Marktrückgang selbst.

RÜCKGÄNGE IM JAHRESVERLAUF

Abbildung 1 zeigt die Renditen der Kalenderjahre am US-Aktienmarkt (dem weltweit größten Aktienmarkt, seit 1979) sowie die stärksten Rückgänge, die im Jahresverlauf zu verzeichnen waren. In diesem Zeitraum lag der durchschnittliche Rückgang innerhalb eines Jahres bei etwa 14%. Bei etwa der Hälfte der erfassten Jahre waren Verluste von über 10% zu beobachten, und bei etwa einem Drittel betrug der Rückgang über 15%. Trotz erheblicher Einbrüche im Jahresverlauf, fielen die aufgezeichneten Renditen für die Kalenderjahre in 32 von 37 untersuchten Fällen positiv aus. Dies zeigt, dass Rückgänge an den Märkten ein normales Phänomen sind und verdeutlicht wie schwer es ist zu sagen, ob ein massiver Einbruch im Jahresverlauf zu negativen Renditen für das Gesamtjahr führen wird.

Abbildung 1.   Gewinn und Verluste im Jahresverlauf am US-amerikanischen Markt gegenüber Renditen im Kalenderjahr, 1979–2017

 

In US-Dollar. Der US-amerikanische Markt wird anhand des Russell 3000 Index gemessen. Der höchste Gewinn im Jahresverlauf bezieht sich auf den stärksten Anstieg vom tiefsten Wert bis zum Höchstwert innerhalb eines Jahres. Der größte Verlust im Jahresverlauf verweist auf den stärksten Rückgang am Markt vom Höchst- bis auf den Tiefstwert innerhalb eines Jahres. Frank Russell Company ist die Quelle und der Eigentümer der Marken- und Dienstleistungszeichen sowie Urheberrechte in Zusammenhang mit den Russell Indizes.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.

ANLEGERVERHALTEN BEEINFLUSST DIE WERTENTWICKLUNG

Wenn jemand versucht Märkte zu timen, um in volatilen Phasen mögliche Verluste zu verhindern, wäre dies für die langfristigen Ergebnisse eher förderlich oder hinderlich? Wenn in den aktuellen Marktpreisen die Informationen und Erwartungen der Marktteilnehmer zusammenfließen, ist es nicht möglich, die Fehlbepreisung von Aktien systematisch durch Markttiming auszunutzen. Mit anderen Worten: Es ist unwahrscheinlich, dass Anleger den Markt erfolgreich timen können, und selbst wenn dies gelingt, mag es eher ein Glückstreffer sein, als wirkliches Können. Den Markt zu timen, um eine positive Wertentwicklung des Portfolios zu generieren, widerspricht zudem der Tatsache, dass ein erheblicher Teil der Gesamtrendite über lange Zeiträume aus nur wenigen Tagen resultiert. Da es für Anleger unwahrscheinlich ist, im Voraus die Tage mit hohen oder niedrigen Renditen zu ermitteln, ist der vernünftigste Weg – auch in Zeiten starker Volatilität – weiterhin investiert zu bleiben, anstatt in Aktien anzulegen und rasch wieder zu verkaufen. Anleger würden anderenfalls Gefahr laufen, Tage mit stark positiver Rendite zu verpassen.

Abbildung 2 veranschaulicht diese Tatsache. Sie zeigt die annualisierte Gesamtrendite des S&P 500 Index seit 1990 und macht deutlich, welche Auswirkungen es hat, auch nur wenige Tage mit starken Renditen zu verpassen. Die Balken stellen das hypothetische Wertwachstum von 1.000 US-Dollar im Gesamtzeitraum dar und zeigen, was passiert wäre, wenn Sie den besten Tag während des Zeitraums verpasst hätten, und was passiert wäre, wenn Sie einige der besten Tage verpasst hätten. Die Daten veranschaulichen folgendes: Verpassen Sie nur einige der besten Tage am Markt, müssen Sie erheblich geringere Renditen in Kauf nehmen als der Gesamtzeitraum zu bieten hätte.

Abbildung 2.   Wertentwicklung des S&P 500 Index, 1990–2017

 

In US-Dollar. Nur zu Illustrationszwecken. In den Beispielen mit verpassten besten Tagen wird davon ausgegangen, dass das hypothetische Portfolio seine Anteile am Ende des Tages vor dem/den verpassten besten Tag(en) vollständig verkauft hat, an dem/den verpassten besten Tag(en) Barmittel gehalten hat und das gesamte Portfolio am Ende des/der verpassten besten Tage(s) wieder in den S&P 500 angelegt hat. Die annualisierten Renditen für den/die verpassten besten Tag(e) werden berechnet, indem die tatsächlichen Renditen für die jeweiligen verpassten besten Tage durch null ersetzt werden. S&P Daten © 2018 S&P Dow Jones Indices LLC, eine Tochtergesellschaft von S&P Global. Alle Rechte vorbehalten. Einmonatige US-amerikanische Staatsanleihen repräsentiert durch IA SBBI US 30 Day TBill TR USD, zur Verfügung gestellt von Ibbotson Associates über Morningstar Direct. Die Daten werden auf der Basis gerundeter täglicher Indexwerte berechnet.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.

FAZIT

Marktvolatilität kann eine nervenaufreibende Angelegenheit für Anleger sein. Auf kurzfristige Rückgänge emotional zu reagieren und langfristige Anlagestrategien zu ändern, könnte jedoch mehr schaden als nützen. Anleger können in Phasen kurzfristiger Unsicherheiten besser Ruhe bewahren, wenn sie an einem gut durchdachten Investmentplan festhalten, der idealerweise bereits vor volatilen Phasen vereinbart wurde.

Wie der Januar, so das ganze Jahr?

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Am Anfang des neuen Jahres werden Anleger gelegentlich wieder mit Schlagzeilen konfrontiert, in denen vom „Januar-Effekt“ die Rede ist.

Laut dieser Theorie kann die Preisentwicklung am Aktienmarkt im Januar einen Hinweis darauf geben, ob die Werteentwicklung eher positiv oder negativ sein wird. Mit anderen Worten: Wenn die Rendite im Januar negativ ist, würde dies auf einen fallenden Aktienmarkt im weiteren Jahresverlauf hindeuten, während im Falle einer positiven Januar-Rendite ein Anstieg zu erwarten wäre.

Wir haben diese Theorie am Beispiel der Vereinigten Staaten überprüft, für die mehr als 90 Jahre verlässliche Daten vorliegen. Waren die Januar-Renditen der 500 größten US-amerikanischen Unternehmen, die im S&P 500 notiert sind, in der Vergangenheit ein verlässlicher Indikator dafür, was im restlichen Jahr zu erwarten war? Sollten Anleger Aktien verkaufen, wenn die Renditen im Januar negativ sind? Abbildung 1 zeigt die monatlichen Renditen des S&P 500 Index für jeden Januar seit 1926, im Vergleich dazu die Renditen der jeweiligen nachfolgenden elf Monate (d. h. von Februar bis Dezember). In ungefähr 60% der Fälle folgte auf eine negative Januar-Rendite eine positive Rendite von durchschnittlich rund 7% in den nachfolgenden elf Monaten.

Nach einem enttäuschenden Januar könnten, den Daten zufolge, durch ein Verlassen der Aktienmärkte, Opportunitätskosten entstehen. Dies wird am Beispiel 2016 deutlich: In den ersten beiden Wochen dieses Jahres lag die Rendite des S&P 500 bei -7,93%, dies war seit Beginn der Aufzeichnungen die schlechteste in diesem Zeitraum. Obwohl die Rendite gegen Ende des Monats wieder im positiven Bereich lag, gab der S&P 500 im Januar 2016 eine Rendite von -4,96% aus, was damit die neuntschlechteste Januar-Rendite zwischen 1926 und 2017 war. Allerdings sorgte ein anschließender Anstieg um 18% zwischen Februar und Dezember dafür, dass die Gesamtrendite des Kalenderjahres fast 13% erreichte.

Anleger, die auf die Wertentwicklung im Januar mit dem Verkauf ihrer Aktien reagiert hatten, haben somit die Gewinne verpasst, die andere Anleger erzielt haben, die ihrem Portfolio treu geblieben sind. Dies ist ein anschauliches Beispiel dafür, welche negativen Ergebnisse resultieren können, wenn man Anlageempfehlungen, die auf einem sogenannten „Effekt“ basieren, folgt.

In US-Dollar. S&P Daten wurden zur Verfügung gestellt von Standard & Poor`s Index Services Group. Man kann nicht direkt in Indizes investieren. Ihre Wertentwicklung enthält daher nicht die mit der Verwaltung eines tatsächlichen Portfolios verbundenen Kosten.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.

FAZIT

Auf lange Sicht haben die Finanzmärkte Anleger belohnt. Anleger erwarten für das von ihnen angelegte Kapital eine positive Rendite und in der Vergangenheit gewährleisteten die Aktien- und Anleihenmärkte einen beachtlichen Vermögenszuwachs. Während Anleger sich auf 2018 und was das Jahr bringen kann, vorbereiten, sollte nicht vergessen werden, dass häufige Änderungen einer Anlagestrategie die Wertentwicklung beeinträchtigen können. Statt zu versuchen den Markt anhand von Vermutungen, Schlagzeilen oder Indikatoren zu übertreffen, können disziplinierte Anleger den Markt langfristig für sich arbeiten lassen.

Lehren für die nächste Krise

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Im Jahr 2008 verlor der Aktienmarkt rund die Hälfte seines Wertes. Ein Jahrzehnt nach der Krise ist die Vergangenheit gelassener zu betrachten. Die letztendliche Erholung des Marktes und die zweistelligen Gewinne in den Folgejahren haben wahrscheinlich auch ihren Teil dazu beigetragen. Inmitten der Krise erschien eine solche Zukunft jedoch noch alles andere als gewiss. Schlagzeilen wie etwa „Schlimmste Krise seit den Dreißigern und kein Ende in Sicht“, „Kreditklemme bringt die Märkte aus der Fassung“,„Aktien verzeichnen größten Tagesverlust seit zwanzig Jahren“ standen an der Tagesordnung. Der Blick in die Zeitung, das Aufschlagen von Quartalsberichten oder aber der Abruf des Kontostands schlug vielen auf den Magen.

Abbildung 1. Die Reaktion des Marktes auf eine Krise

Simulierte Wertentwicklung einer ausgewogenen Strategie: 60% Aktien, 40% Anleihen (kumulierte Gesamtrendite)

Abbildung 2. Wertentwicklung per 30. September 2017

Zwar führen Investoren auch heute (und im Grunde genommen in jeder Periode) kein sorgenfreies Leben, aber viele empfanden während der Finanzkrise ein besonders ausgeprägtes Panik- und Angstgefühl. Viele Investoren reagierten emotional auf diese Entwicklungen. In der ersten Aufregung glaubten einige, dem nicht standhalten zu können, und verkauften daher ihre Aktien. Es gab aber auch viele, die auf Kurs blieben und an ihrem Investmentansatz treu geblieben sind, sich von der Krise erholten und dann von der anschließenden Erholung der Märkte profitierten.

Wichtig ist sich daran zu erinnern, dass diese Krise und die anschließende Erholung, nicht die erste Phase erheblicher Volatilität in der Geschichte der Finanzmärkte darstellte. Abbildung 1 veranschaulicht dies. Dargestellt ist die Wertentwicklung einer ausgewogenen Investmentstrategie nach mehreren Krisenereignissen, darunter die Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008, mitten in der Finanzkrise. Jedes Ereignis ist mit dem Monat und Jahr versehen, in dem es sich ereignete bzw. seinen Höhepunkt erreichte.

Hätte man zum Zeitpunkt jedes dieser Ereignisse in eine global diversifizierte, ausgewogene Anlagestrategie investiert, hätte man in den meisten Fällen unmittelbar danach zunächst Verluste verzeichnet. Jedoch konnten sich die Finanzmärkte wieder erholen, wie die in der Abbildung dargestellten kumulierten Renditen über drei, fünf und zehn Jahre zeigen. Verfügt ein Anleger bereits vor solchen schwierigen Phasen über eine langfristige Perspektive, eine angemessene Diversifikation und eine der Risikotoleranz und den Anlagezielen entsprechenden Assetallokation, kann dies dabei helfen, die nötige Disziplin zu wahren, um den Sturm zu überstehen. Ein Finanzberater kann entscheidend dazu beitragen, diese Probleme zu bewältigen und den Anlegern beratend zur Seite stehen, wenn die Lage aussichtslos scheint.

Warnung vor teuren und nutzlosen Garantien

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Ich kann mich der folgenden Auswertung/Studie nur anschließen. Garantien kosten nur Geld und erfüllen maximal einen psychologischen Sinn. Je größer jedoch das Verständnis dafür ist, wie transparente Kapitalmärkte funktionieren, umso eher kommt die Einsicht, dass es keinerlei Garantien bedarf. Hierzu ein weiteres Beispiel für 150 EUR mtl.:
Sollte der Garantiefall eintreten und Sie erhalten nach 30 Jahren als Auszahlung lediglich die eingezahlten Beiträge, werden Sie zu diesem Zeitpunkt bei der aktuellen Inflationsrate von 1,9% (Stand 01/2017) eine Kaufkraft von ca. 41.090 EUR besitzen. Ihr Vermögen hat somit knapp 25% an Wert verloren…. und das ist dann garantiert!

Weiteres finden Sie in dem Artikel:
“In einer für Standard Life angefertigten Studie zeigt die Frankfurt School of Finance & Management modellhaft die Kosten von Garantien bei Einmalanlagen auf. Darin wird den Anlegern die Angst vor dem Risiko zu nehmen versucht.”

Zum vollständigen Artikel auf Versicherungsjournal.de gelangen Sie hier.

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