Lehren für die nächste Krise

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Im Jahr 2008 verlor der Aktienmarkt rund die Hälfte seines Wertes. Ein Jahrzehnt nach der Krise ist die Vergangenheit gelassener zu betrachten. Die letztendliche Erholung des Marktes und die zweistelligen Gewinne in den Folgejahren haben wahrscheinlich auch ihren Teil dazu beigetragen. Inmitten der Krise erschien eine solche Zukunft jedoch noch alles andere als gewiss. Schlagzeilen wie etwa „Schlimmste Krise seit den Dreißigern und kein Ende in Sicht“, „Kreditklemme bringt die Märkte aus der Fassung“,„Aktien verzeichnen größten Tagesverlust seit zwanzig Jahren“ standen an der Tagesordnung. Der Blick in die Zeitung, das Aufschlagen von Quartalsberichten oder aber der Abruf des Kontostands schlug vielen auf den Magen.

Abbildung 1. Die Reaktion des Marktes auf eine Krise

Simulierte Wertentwicklung einer ausgewogenen Strategie: 60% Aktien, 40% Anleihen (kumulierte Gesamtrendite)

Abbildung 2. Wertentwicklung per 30. September 2017

Zwar führen Investoren auch heute (und im Grunde genommen in jeder Periode) kein sorgenfreies Leben, aber viele empfanden während der Finanzkrise ein besonders ausgeprägtes Panik- und Angstgefühl. Viele Investoren reagierten emotional auf diese Entwicklungen. In der ersten Aufregung glaubten einige, dem nicht standhalten zu können, und verkauften daher ihre Aktien. Es gab aber auch viele, die auf Kurs blieben und an ihrem Investmentansatz treu geblieben sind, sich von der Krise erholten und dann von der anschließenden Erholung der Märkte profitierten.

Wichtig ist sich daran zu erinnern, dass diese Krise und die anschließende Erholung, nicht die erste Phase erheblicher Volatilität in der Geschichte der Finanzmärkte darstellte. Abbildung 1 veranschaulicht dies. Dargestellt ist die Wertentwicklung einer ausgewogenen Investmentstrategie nach mehreren Krisenereignissen, darunter die Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008, mitten in der Finanzkrise. Jedes Ereignis ist mit dem Monat und Jahr versehen, in dem es sich ereignete bzw. seinen Höhepunkt erreichte.

Hätte man zum Zeitpunkt jedes dieser Ereignisse in eine global diversifizierte, ausgewogene Anlagestrategie investiert, hätte man in den meisten Fällen unmittelbar danach zunächst Verluste verzeichnet. Jedoch konnten sich die Finanzmärkte wieder erholen, wie die in der Abbildung dargestellten kumulierten Renditen über drei, fünf und zehn Jahre zeigen. Verfügt ein Anleger bereits vor solchen schwierigen Phasen über eine langfristige Perspektive, eine angemessene Diversifikation und eine der Risikotoleranz und den Anlagezielen entsprechenden Assetallokation, kann dies dabei helfen, die nötige Disziplin zu wahren, um den Sturm zu überstehen. Ein Finanzberater kann entscheidend dazu beitragen, diese Probleme zu bewältigen und den Anlegern beratend zur Seite stehen, wenn die Lage aussichtslos scheint.

Warnung vor teuren und nutzlosen Garantien

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Ich kann mich der folgenden Auswertung/Studie nur anschließen. Garantien kosten nur Geld und erfüllen maximal einen psychologischen Sinn. Je größer jedoch das Verständnis dafür ist, wie transparente Kapitalmärkte funktionieren, umso eher kommt die Einsicht, dass es keinerlei Garantien bedarf. Hierzu ein weiteres Beispiel für 150 EUR mtl.:
Sollte der Garantiefall eintreten und Sie erhalten nach 30 Jahren als Auszahlung lediglich die eingezahlten Beiträge, werden Sie zu diesem Zeitpunkt bei der aktuellen Inflationsrate von 1,9% (Stand 01/2017) eine Kaufkraft von ca. 41.090 EUR besitzen. Ihr Vermögen hat somit knapp 25% an Wert verloren…. und das ist dann garantiert!

Weiteres finden Sie in dem Artikel:
“In einer für Standard Life angefertigten Studie zeigt die Frankfurt School of Finance & Management modellhaft die Kosten von Garantien bei Einmalanlagen auf. Darin wird den Anlegern die Angst vor dem Risiko zu nehmen versucht.”

Zum vollständigen Artikel auf Versicherungsjournal.de gelangen Sie hier.

ETF Portfolios irren sich nicht

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Hier geht es zum Artikel

170119 Vergleich Fonds mit Portfolio HF AG von 2014 bis 2016

 

 

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